Gewiß, wir sind ja eine Partei! Also rede nicht wie ein Impressionist, blamiere mich nicht . . .

KUNSTREICH:

Du wolltest erzählen . . . (zaghaft.)

KLÜGRIAN (ohne Übergang, gleichsam aus sich heraus):

Der Fürst ist in der Sternburg eingekehrt, bei deinem Vater, Orosmin, dem er ja schon einige Male die Ehre seines Besuches . . . Ich bin kein Fürstenknecht, ihr wißt. Aber die Macht, die Macht. Was kann es Herrlicheres für einen großen Künstler geben als die Macht. Nietzsche (bricht ab) . . . Diesmal kam der Fürst mit allem Gefolg. In der Nacht sollte zur Jagd aufgebrochen werden.

KUNSTREICH:

O die schönen Bilder (verbirgt sein Gesicht in Händen.)

KLÜGRIAN:

Wie es geschah, weiß niemand. Die einen sagen, ein unvorsichtiger Sattelknecht, der seine brennende Pfeife ausklopfte. Kurz und gut, plötzlich steht das ganze Schloß in Flammen. Im Hof wartet die edle Gesellschaft, die Pferde kaum mehr zu halten. Auf einmal Vernichtung, Feuersäulen, Glocken im Dorf. Wer nur kann, hilft mit. Der Fürst hetzt seine Hofleute an die Spritzen, ein tätiger, energischer Mann . . . er verspricht Bestrafung des Schuldigen, Ersatz für alles . . .

KUNSTREICH: