Ja . . .
KLÜGRIAN:
Ja? . . . (erstaunt) Er versteht es . . . Aber . . .
OROSMIN (spricht viellangsamer als Klügrian):
Alles verstehe ich jetzt. Nichts kann sich mir entziehn . . . Siehst du, ich sitze hier den ganzen Nachmittag. Das ist mein Glas (zeigt es ihm), das ist mein Tisch . . . (Er legt beide Ellbogen auf.) Aber bemerke nur du, genau so wie ich hier jetzt mit meinen Armen eine Fläche auf den Tisch abgrenze und einschließe, ganz für mich, da kann jetzt niemand herein ohne meine Erlaubnis, da bewegt sich nichts als der Schatten, den die Höhe meines Ärmels wirft und den ich ausbreiten oder schmälern kann, das ist mein, nur mein . . . so ist von mir eingeschlossen dieser ganze Platz vor uns, ja die Gasse, die Brücke, ebenso alle Leute, die wandeln, wie die beständigen Bäume dort; ja die ganze Welt . . . Da kann nichts geschehn als kraft meines einzigen Gedankens, im Steigen und Fallen dieses Gedankens, alles ist abhängig von mir, also um so mehr mir verständlich . . .
KLÜGRIAN:
Keine Dummheiten, bitte . . . Sind wir nicht heutige Menschen? (Die Hand auf Kunstreich ausgestreckt; dieser stimmt bei.)
OROSMIN (gedankenlos, verbindlich):
Sehr gut, bravo, sehr gut . . .
KLÜGRIAN: