Schade!
KUNSTREICH (weicht von ihm zurück):
Wie sprichst du? Was meinst du eigentlich?
OROSMIN:
Oh, mögt ihr mich nicht mißverstehn, meine Guten . . . Ich will ja durchaus mein früheres Treiben nicht schelten, es waren schöne Tage, manchmal ist es mir auch vorgekommen, als gelinge mir etwas, und vor allem: sie haben mich hierher geführt . . . Aber sagt selbst, wie wertlos muß das alles einem erscheinen, der weiß, daß er jetzt so ganz, so unbändig im Rechten ist! So wertlos, daß es dem Glücklichen beinahe schon schädlich dünkt . . . Böse Erinnerungen, die einzigen Fesseln, die mich noch hielten . . . Dank euch, ihr Götter, daß ihr auch die von mir genommen habt . . .
KLÜGRIAN:
Bravo! Die Zukunft, das ist alles . . .
OROSMIN:
O süße Gegenwart . . .
KLÜGRIAN (überhört ihn):