So war das geschehen, das mit dem Überfall, dem schwere Tat entsprang.

Zwei Autos rattern auf den Hof, bespickt mit Matrosen und Abenteurern in Marineuniform. Vorne flattert die rote Fahne. Sie springen aus dem Wagen, an die fünfzehn Mann, schwingen ihre Handgranaten, besetzen die Türen von Haus und Stallungen.

Der Führer ein junger, schlanker Mensch mit geistigem Gesicht, schwarzen, kaltfanatischen Augen und schmalem höhnischen Mund. Er und zwei Begleiter, die Pistole in der Hand, die Granaten im Gürtel, begeben sich ins Herrenhaus.

Die Mädchen halten sich versteckt, der alte Diener erscheint zaghaft im Treppenhaus.

„Wollen den Besitzer sprechen.“

„Wen darf ich melden?“

Die drei lachen. „Der sogenannte Besitzer hat sich bei uns zu melden. Aber plötzlich. Warten tun wir nicht lange.“ Der Führer klopft mit dem Pistolengriff auf den Tisch.

Schon kommt Baron von Borkhus die Treppe herunter, mit schwerem wuchtigen Schritt, der gewaltige Mann. Er geht mühsam, sein rechtes Bein ist von Ischias gekrümmt, die er in den Karpathen sich geholt hat. Er knöpft sich den Uniformrock zu. Mit Bedacht hat er sich den angelegt, als er von seinem Zimmer aus diesen Besuch erblickt.

Seine mächtigen Augen über den Tränensäcken sehen mit einer unheimlich großen Gelassenheit auf die Gäste.

Der Führer geht ihm entgegen, die beiden anderen sind im Anschlag.