„Sie wünschen?“ fragt der Herr.

Der Sprecher redet etwas von einem fantastischen Furagekommando, dann tritt er nahe an den Baron hinan, der unbewaffnet und ungefährlich vor ihm steht.

„Sie erlauben wohl! Wir sind hier doch nicht aufm Maskenball!“ Und die frechen Finger greifen nach den Achselstücken.

„Hund!“ brüllt es ihm entgegen wie ein Orkan, in den glotzenden Augen ist Wut und Blut, die mächtigen Pranken schlagen sich um die Kehle des Angreifers und würgen ihn — würgen ihn —

Die anderen — erst wie betäubt — wollen zuspringen — wollen wieder die Waffen nicht aus den Händen geben — trauen sich nicht zu schießen, weil der Gefährte da in den Händen des Berserkers hin und her baumelt — inzwischen sind durch die Hintertür bewaffnete Gutsleute vom Inspektor hereingeführt — Hände hoch! schreien sie von beiden Seiten — dann wird geschossen — die zwei Matrosen stürzen hinaus — der Baron ist zusammengezuckt — aber seine Hände wie verkrampft in dem einen Willen und gezwungen, sie lassen nicht los und würgen — würgen —

Draußen haben die beiden Wirtschaftseleven mit ein paar mutigen Leuten die eingedrungenen unter Feuer genommen.

Zwei, drei werden getroffen — nun gibt es kein Halten mehr — sie stürzen in die Wagen — kurbeln an — lassen Führer Führer sein — und rasen davon.

Wie der Inspektor zurückkommt ins Gutshaus, kauert der Herr in einem Stuhl des Vestibüls. Um ihn wogt das Grauen.

Auf dem Teppich liegt die Leiche des erwürgten Führers — wie sie hingesunken ist.

„Sie sind fort“, berichtet der Inspektor kurz. Er ist ein langer, sehniger Mann mit harten Zügen und kalten Augen. Die blicken nicht leidig zurück.