Zum Feierabend führt Horst sie auf die Goldberge. Erzählt ihnen, was der Alte ihm verraten. All die jungen Augen und Ohren lauschen. Und lauschen jetzt, ob es in dem Berge klingt. Ja, ja ihnen allen tönt es aus dem Grunde!

Sie alle, alle sind berufen! Jubelnd umschlingen sie sich. Blutbrüder sind sie. Und singen Schwertlieder.

„Stahl, von Männerfaust gezwungen,

rettet einzig dies Geschlecht!“

Ein Überschwang von Kraft, von Stolz, von Freude steigt himmelan. Mit keuchender Brust, die Augen voll Tränen, verwünscht einer die „Dämonenbrut“.

„So lang sie in Germanien trotzt,

ist Haß mein Amt und meine Tugend Rache!“

Und ein anderer, verzückt in die Weihe seines Schwures — wir wollen nicht, können nicht als Knechte leben! Und können wir nicht siegen, wir wollen ihnen zeigen, wie man stirbt!

„Nicht der Sieg ist’s, den der Deutsche fodert,

hilflos, wie er schon am Abgrund steht.