„Bis zur Mühle nehmen Sie mich mit, nicht wahr?“ fragte er. „Wir wollen hier auf dem Waldweg bleiben.“

So ließen sie die Baracke weit ab liegen. Lona machte eine Bewegung, dann aber folgte sie seiner Führung.

Lind und still ist um sie der Abenddämmer. Die Luft schweigt. Nur von fernher aus dem Innern des Waldes tönt das Gurren wilder Tauben, die ihre Schlafbäume aufsuchen, in den sanften Rhythmen wie märchenverloren.

Und es verliert sich der Raum in diesem grauen Rinnen und Rieseln, es verliert sich die Zeit. In Vergessenheit schreiten sie, in Wolken, in Schweigen. Wie Traumgestalten.

Ein Ausruhen ist es ihnen in Körperlosigkeit, wohltuend nach dem Ungestüm, den Zuckungen, den Brandungen, in die sie die Zeit geworfen.

Sie haben eine Scheu, dies Land zu verlassen, ängstigen sich vor dem leibhaftigen Wort, wandern weiter in Schweigen.

Die Welt von uns abtun — alles da draußen versinken lassen — vergessen die Zeit, die Bedrängnis des Geschehens — nichts wollen, nichts denken — nichts wissen — —

Dann aber, da sie immer tiefer und gedankenloser hinabgleitet, geht durch ihn, durch sein wallendes Blut der leise Schlag des Erwachens.

Sie ist bei dir, allein sind wir miteinander. Um uns ist der gütige Abend. Kostbar ist die Zeit, kostbar und inhaltschwer. Jede Minute atmet schicksalsvoll, in jeder Sekunde pocht das Glück.

Ich bin ausgezogen, Dich zu gewinnen! Herüberholen will ich Dich zu mir! Gerade weil Du etwas Eigenes bist, mit eigenem starken Willen und Leben! Ob ich sonst um Dich werben würde?