So aber werbe ich um Dich!
Und sein Wort leuchtet sieghaft auf: „Ich kehre nicht um bei der Mühle, noch weiter gehe ich mit Ihnen, Lona!“ Nun ist sie erschrocken wach.
„Ich will den Abend bei Ihnen sein!“ drängt er weiter.
Bei mir — nicht bei den Kameraden — nicht auf Deinem Posten —! — So habe ich Dich in der Hand. Und muß ich nicht — muß ich Dich nicht in der Hand haben! Daß Du fern bleibst von Deinen Kameraden!
Unsere Feinde seid Ihr. Unschädlich sollt Ihr gemacht werden! Entwaffnet! Das soll und muß sein. Wenn etwas, liegt das in meinem Willen.
Nun sind sie eine Truppe ohne Führer. Das ist gut. Damit haben wir, wir das Spiel gewonnen.
Und daß ich die Macht über Dich habe! Sie auskosten, den Triumph durch alle Sinne sich flammen, sich jagen lassen, durch alle Nerven, alle Fasern!
Noch immer ist die Rache in mir, ungestillt! Und wenn etwas von Deinem Wesen ins Blut mir gehen will — was bildest Du Dir ein! Träumst Du von zärtlicher Regung! Grausamkeit ist, was sich regt. Wie sie in den Krieg gehört! Grausamkeit, die Lust am Quälen! —! —
Denn Krieg ist und bleibt zwischen uns! Darum — Dein Leben zerstören ist das nicht mir aufgegeben — und mein Wille!
Und wie wird Dein Leben zerstört sein! Da der Schlag gegen Dein Haus geführt wird, Du hütest es nicht! Du hast Dich von ihm entfernt — um eines Weibes willen. So wirst Du es Dir nennen, und wirst daran vergehen.