„Ja. Wenn er die Hand noch hätte! Überall und auch hier kommt erst mal das Geistige — früher hätte er so gesprochen!“

„Das wird er ihnen auch heute sagen. Und das wollen sie ja hören. Sie sehnen sich danach, gerade die am meisten, die ihre armselige Materie herauskehren. Führerschaft ist, was sie wollen! Was sie brauchen!“

„Bloß Horst — will er denn noch seine eigene Führerschaft?“

„Wie kannst Du das sagen! Er hat sich doch längst wieder beisammen.“

„Nein, Kunz, das hat er eben nicht. Und das kriegt er auch nicht. Und darum kriegt er auch uns hier nicht mehr zusammen. Du wirst es ja sehen. Und nun laß mich. Ich hab die eine Schraube noch nicht.“

Er arbeitete an einem Flugzeugmodell mit ganz neuem Propeller-System und zog sinnend über die Heide. Und Kunz blieb allein. Nie waren seine Gedanken so schwer über Liebe und Leben. Aber stecken blieb er nicht in dem zähen Brei. Es gab etwas zu tun. Über Horst zu reden, das lag ihm weniger. Mit Horst wollte er sprechen, frei von der Leber.

Horst saß in dem engen Verschlag, der sich Bureau nannte, über den Rechnungsbüchern.

„Nun, wie stehen die Papiere?“ fragte Kunz.

„Kümmerlich.“

„Wie können sie hier anders als kümmern. Zum Rechnen gehört auch ein genius loci. Hier aber ist mehr locus als genius. Im neuen Haus wirst Du den angemessenen Raum haben.“