Er fühlt es: wenn ich Dich nehme, gehörst Du mir! Und Du willst, daß ich Dich nehmen soll.
Aber dann klingt in ihm der Ruf aus der dunklen Tiefe — Deutschland, o Deutschland! Und wie gegen eine Verführerin wendet er sich gegen das junge, das herrliche Weib, die Fremde, mit der lockenden Ferne, die ihn heimatlos, die ihn untreu machen will.
Ein weher Schreck durchfährt ihre Hand, von der er sich löst, und es klagt auf in ihren Blicken. Da gibt er ihr ein liebes Wort. „Ich denke so viel an den Platz unter Ihren Linden.“
„Er wartet auf Sie. Und nicht wahr — Sie lassen ihn nicht warten!“
Der Vater tauchte in der Ferne auf. Die Jungen hatten sich inzwischen zum Abmarsch aufgestellt. Sie wollten sich an einer langen Strandwanderung, so gut es ging, schadlos halten.
Sie haben die Jungen mir und mich den Jungen verboten. Aber den Geist bütteln sie doch nicht tot! Er raffte sich hoch, aber mühsam trug er den Kopf auf gesteiftem Nacken.
Über die Goldberge zogen die Jungen. Sie sangen, dann auf der Höhe verstummte das Marschlied. Dem Klang aus dem Grunde lauschten sie. Wohl hatten sie ihn vernommen, denn machtvoller, sieghafter, zuversichtlicher und stolzer rauschte jetzt ihr Gesang, da sie den jenseitigen Hang zur See hinunterschritten.
Wir sind die Jungen — die Herzen fliegen!
Wir sind die Jungen, wir stürmen, wir siegen!
Unter die Füße den tückischen Haß,