Achim
Horst blieb noch mit Herrn von Borkhus und Achim zusammen.
„Nun ja,“ sagte der alte Herr, „unser Hornburger Schießen müssen wir nun einmal haben. Aber es ist mir lieb, daß ich Sie mit den Herren bekannt machen konnte. Vielleicht wird doch der eine oder andere Hilfe nötig haben. Wenn es ernst wird.“
„Es wird ernst, Vater.“
„Achim —!“ Er hob lächelnd die Hand. Das hieß: ein Schwarzseher wie Du.
„Zum Frühjahr haben wir hier den Ausstand. Wir werden von der Tücke der Bevölkerung was erleben.“
„Sie ist nicht tückisch, mein Junge. Wir haben sie nur nicht immer richtig behandelt.“ Er sprach jetzt sehr schonend und mild mit ihm, wie mit einem Kranken.
Achim war schon nicht mehr bei der Sache. Er ging, sich nach seiner Frau umzusehen. Borkhus sprach mit Horst über ihn.
„Das Herz blutet einem. Was haben Krieg und Frieden aus dem Jungen gemacht. Man spricht manchmal bei mir von Vertrauensseligkeit —“
Horst nickte innerlich dazu.