Der Levee-Inspektor wandte sich zornig an mich.
»Wissen Sie nicht, Mister, daß nichts auf den Levees montiert werden darf?« fragte er mich mit ausgesprochener Unhöflichkeit. »Wollen Sie Ihren Kram fortführen?«
»Wollen Sie ihn fortführen?« fragte ich mit völlig wiedergewonnener Ruhe, seitdem ich die Zeitungen nicht mehr sah. »Soll ich ein paar Kesselwagen und zwanzig Pferde auf Ihren Tanzboden bringen lassen und die alten Bohlen durchbrechen?«
Er starrte mich an.
»Seien Sie vernünftig und lassen Sie mich machen«, fuhr ich zutraulich fort. »Ich vermute, ich verstehe mein Geschäft besser als Sie. Zum Vergnügen bleibe ich nicht hier. Ich bringe meine Sachen weg, so schnell ich kann. Mehr kann auch ein Yankee nicht tun, soviel ich weiß.«
»Aber es ist gegen das Gesetz; es darf auf den Levees nichts montiert werden«, erklärte mein Gegner.
»Was wollen Sie machen?« fragte ich ruhig. »Es gibt nur einen Weg, die Sachen fortzuschaffen: ich montiere meine Maschinen, mache Dampf in den Kesseln und fahre davon, wie es bis jetzt überall gehalten wurde. Haben Sie noch nie von einem Dampfpflug gehört? Wenn Sie's besser wissen, greifen Sie zu. Ich werde Ihnen sehr dankbar sein.«
»Aber die Instruktionen, das Gesetz!« rief er, etwas kleinlauter. »Donnerwetter, ich bin hier, um Ordnung zu halten.«
»Was wollen Sie machen?« wiederholte ich. »Ich stelle die Ordnung auf dem schnellsten Weg her, der überhaupt möglich ist. Sehen Sie das nicht?«
Er starrte mich aufs neue fragend an, dann die Kessel, dann die dreiundfünfzig Kisten.