Das ist fei gut. Warum soll der Hans-Tonl auf das Mannl von Zechenhaus warten? Und mit dem Melken ist das Wawrl auch schon fertig?«
Auf der Bank vor der Höll stehen die Schalen mit der Morgenmilch.
»In die Streu werden wir müssen mitsammen,« sagt der Hans-Tonl.
»So gehen wir in die Streu. Eine Trage können wir zusammenkratzen, bis die Sonne den Zucker hat aufgeschleckt auf dem Hang,« sagt der Alte und schleift die Trage, die an der Stallwand lehnt, hinaus in den Frühnebel.
»Der Kaffee ist noch nit getrunken, Zachenhesselhans. Magst einen?«
»Wenn einer übrig ist, so ein rechter heißer, so nehm ich einen,« gibt der Zachenhesselhans dem Wawrl zur Antwort.
»So geh her,« lädt das Wawrl den Mann ein, und die Goldringlein um die Stirne der jungen Frau helfen mit winken.
»Wenn einer ein reichlich Stroh tät erbauen, so möcht' die Nadelstreu aus dem Wald übrig werden. Fault auch nit, und leicht, daß sie einer mit dem Rechen abziehen muß vom ›Stachelschwein‹ im Frühjahr. Oder eine Laubstreu müßten wir haben daheroben! Jetzt – aber nein: der Wind reißt den Vogelbeerbäumen die Blätter von den Aesten und nimmt sie mit. So wird einer unter die Birken schauen und ein halb Dutzend Kraxen birkenes Laub heraufschleppen müssen in die Höll,« sagt der Zachenhesselhans, während er den dampfenden Morgenkaffee schlürft.
»Wenn aus den Kacheln eine Wärme geht, merkt einer erst richtig die Herbstkälte, die sich aufs Waldland gelegt hat über Nacht. – Wawrl, weißt eh schon vom Fensterln auf der Unruh?«
»Hui, seit wann ist denn das notwendig am Sonnenwirbel?«