»Hast eine Fährte gespürt, Hans?« fragt der Helari und wird drei Zoll länger.
»Wohl, wohl. 's tät nix schaden, der Helari paßt ein Eichtl, gelt?«
Jetzt tut der Zachenhesselhans einen Knall mit der Peitsche – sie hat einen armlangen Stiel und ist ein zweimal längerer Riemen daran und unten ein ellenlanger Schmitz. Einen Patscher tut der Zachenhesselhans, daß der Wald erschrickt und das Fanele mit dem Kopf aus dem offenen Fenster fährt. Auf eins, da ist auch schon der Wind da und wirbelt ihm die nußbraunen Ringeln um die Stirn.
»So macht der Hans den Spektakel?«
»Er kommt bloß ein paar Stunden zu spät mit der Peitsche, Dirnl. Mit der da könnt einer langen bis aufs Dach von der Unruh.«
»Jetzt – was meinst denn damit, Zachenhesselhans?«
»Fei bloß für Kenner dieselbige Red,« sagt der Zachenhesselhans. »Willst, Scheck – das ist noch dem Helari sein Grasland, da kann sich einer kein Maulvoll mitnehmen auf den Weg.«
Schmitzt der Hans noch einmal mit der Peitsche durch die Luft – »diesmal ist's wegen der Roten gewesen, die erst hinüber soll über den Grenzgraben,« denkt das Fanele. »Aber der Zachenhesselhans meint, er hätt den Franzl unter der Peitsche. Warum tät er denn sonst so den Morgen schrecken?«
»Die Sonne jagst wieder den Berg hinein, Hans,« sagt das Fanele.