»Sind aber nur zwei da. Die Gabi ist mit in die Erdäpfel – dafür hat ihr der Wurzltonl bei den ihrigen geholfen.«

»Und die Musikleute hat einer seit der Hochzeit nit mehr zu sehen gekriegt. Ordentlich steif geworden sind einem die Hände! Geh, ruck ein Eichtl, Seppl. Nun – und die Harfe, Weibl?«

Das Harfenweibl schaut nicht vom Klöppelsack auf:

»In Pennsiohn is sie bis die Schneefahrer kommen aus dem Niederland.«

»So schlägst anstatt die Saiten die Fäden und anstatt die Wirbel drehst die Klöppel?«

»Fei eine grobe Bettspitze, Hans. Auf eine feinere mögen die Augen nit mehr.«

»Lohnt sich auch nit. Sollst Dich nit entschuldigen desweg, Harfenweibl. Wegen meiner – der Teufel könnt' alle Klöppelsäcke holen im Waldland in einer Nacht! Der Hans weinete keinem nach.«

»Mußt nit so gotteslästerlich reden, Mannl,« sagt das Harfenweibl und legt sich eine feierliche Falte quer über die Stirn. Die Klöppel klappern ihren Weg herüber und hinüber durch die alten Finger.

»Wenn wir im Waldland kein Klöppeln hätten, Zachenhesselhans, nachher möcht' einer sehen, wie's um das Volk bestellt wär.«