Daraus erkennt der Zachenhesselhans: über die kleine Talmulde am Rande des Hau's fliegt der Wind hinweg; erst unter den Kronen der Fichten ist er wieder.

Nun – drei ganze Bäume, übermannshoch hat der Kerl abgeschlagen im Wald!

»Zachenhesselhans, vermaulier' Dich nit! Hast Du Dir zum Stützen des Daches hinterm Haus nit auch einen Stämmling geschlagen heimlicher Weis?«

Die Reiser nehmen sie mit zur Streu, breiten Decken darauf, und die drei Stämme schlagen sie im Dreieck um das Lager in den Grund. Dann hängen sie braune Pferdedecken daran. So sind die Leute von zwei Seiten gegen den Wind geschützt. Ein Zelt wollen sie wahrscheinlich nicht, sie könnten sonst den schwelenden Brand vom nassen Fichtenholz nicht unter dem luftigen Dach haben.

»Jetzt – da kommt eine!«

Ein fackelrotes Tuch hat sie um das nachtschwarze Haar geschlungen und im blauen Brusttuch hockt ihr ein braunes Kindl.

Sie klinkt draußen an der Tür; und wie der Zachenhesselhans noch gar nicht Zeit gehabt hat, sich zu überlegen, ob er dem Weib öffnen soll, so lehnt sie schon die braune Stirn gegen die Scheibe.

»Guten Tag,« sagt sie.

»Grüß Gott. Was willst?«