Die Höll ist nicht zu sehen von da aus, und kundschaften gehen die bei dem Sturmwind nicht, denkt der Hans. Und genug ist's auch, wenn sie auf dem Zechenhaus gebettelt hat.
Mit einem »Vergelt's Gott« schreitet das Zigeunerweib wieder in den Spätherbststurm.
Der steht auf dem Berg und bläst die Posaune.
Während der Hans vom Fenster aus zuschaut, wie sich das fahrende Volk drüben sein Mahl richtet, werden Männerschritte hörbar auf den Fliesen. Die Männer sind von der andern Seite aus dem Walde getreten, der nach der Höll zu liegt.
»Hui – ein Förster und zwei Heger. Jetzt, Leutln, jetzt werden sie Euch einen Weg weisen!«
Aber die Männer schauen nur eine Weile hinüber zu den Zigeunern, dann drückt einer auf die Türklinke am Zechenhaus.
»Zu mir wollts?«
Der Zachenhesselhans hängt die Pfeife in den linken Mundwinkel. Das geschieht nur, wenn er ärgerlich ist; und die Kappe rückt er sich ein wenig aus der Stirn.
»Willkommen mitsammen. Treten 'S ins Stübl, die Herren. Was verschafft denn dem Zachenhesselhans die Ehr? Bitt schön, wollen 'S nit Platz nehmen? Ein Schnäpsel ist auch daheim.«