Aber, wir sind abergläubisch geworden hinter dem Stüblfenster. Wenn wir hinaus in den Wald lauschen, hören wir draußen ein wildes Heer rauschen, sehen wir die Toten in Leichenhemden laufen in den Nebeln, sehen wir weiße Geister stehen, wenn ein harmlos Birkenstamml in den Fichten lehnt.
So. Der Zachenhesselhans wird's nimmer erleben und er möcht's doch noch. So zwanzig Jährlein sollt' einer noch aufnehmen können, bis die Kinder herausgewachsen sind vom Hans-Tonl und vom Sonnenwirbelpeterl. Ui je, sind noch gar keine da!
Nachher – Ihr könnt's machen, Ihr junges Geschlecht! Von heut auf morgen geht so was nit. Aber Euer Morgen- und Abendsprüchl müßt werden: Wer seine Scholle fleißig bebaut, der wird immer des Brotes genug haben.
So wird's heißen und richtig is! Und was uns der Berg trägt, Gras und Wald und ein paar Halmfrüchte, das wird überall hinlangen, wenn wir die Scholle zwingen, alles herzugeben und wird weiterlangen, als der Ertrag vom Klöppeln.
Wenn's einer doch hineinschreien könnt in die trägen zagen Herzen!« – Knack!
»Ui je, jetzt zerbeiß ich mir das Pfeifenspitzl zum andern Mal, auch noch dazu ein geborgtes, dem Helari seins.
Jetzt, wenn das Spitzl einmal einen Riß hat, kann einer auch noch ein Eichtl schimpfen.
Ein Kreuz ist es, gar ein so schweres Kreuz mit dieser Handarbeit.