Wie der Peterl über die erste Berglehne hinauf ist, schaut er nach der Unruh: die schläft; kein Fenster ist mehr hell.
Das Häusl hat den weißen Pelz umgetan und nur um den Schornstein liegt ein sanfter Schatten, den der Ruß daraufgeworfen hat.
An der Rückseite des Hauses ist kein Fenster – die Rückwand ist niedrig und das Dach reicht dort beinahe bis hinab auf den Schnee der Halde, die hinter der Unruh emporsteigt. Dort geht im Sommer der Pfad lehnan.
Ein Eichtl lauscht der Peterl, als er am Häusl vorbeigegangen ist.
Alles schläft, nur der Mondschein flimmert im Schnee.
Die Leiter hängt rückwärtig am Haus unter dem vorspringenden, verschneiten Schindeldach.
In der Giebelwand ist das Fenster, das winzigkleine, zu dem der Franzl emporgestiegen ist.
Ein weißer Vorhang ist von drinnen davorgezogen; aber der Mond steht jenseits vom Haus und die Giebelwand ist im Schatten.
Der Peterl geht durch den Schnee hinab und hebt die Leiter von der Wand. Zwei Mannslängen mißt sie höchstens, aber über das Fensterl reicht sie, noch ein Stück darüber. Wenn hier zwei sind und der eine stellt sich dem andern auf die Schultern, so muß der droben sich schon bücken, will er ein Eichtl durchs Fenster gucken.
Der Peterl hat die Leiter aufgestellt und steigt empor. Es ist glitschig mit so viel Schnee an den Sohlen, leicht könnt einer …