Das Fanele schiebt das Fenster zurück – kaum einen Finger könnt einer hineinstecken durch den Spalt.

»Tu weg die Hand, jetzt, ich klemm' Dir die Fingerspitzen ein!«

»Fanele, ich bin gar so viel zornig.«

»So siehst aus, wenn Du zornig bist?«

»Der Hans-Tonl hat ein neues Lied – das hat er auf mich gemacht.«

»Bild Dir nix ein!«

»Jesses Maria, jetzt denk ich drauf,« schreit das Fanele und schiebt das Fensterl vollends zurück. »Steh'n bleibst da und hörst, was ich sag'! Jetzt – was soll denn werden, wenn sie morgen früh im Schnee sehen, daß einer die Leiter geholt hat und vor das Fenster gestiegen ist? Sie streuen mir einen Haufen Häckerling vor die Tür und Du bist schuld, Peterl, Du! Ins Gered' kommt einer mit Euch Buben und is fei doch gar nix dran.

Jetzt – nit von der Leiter gehst mir! Wart ein Eichtl. Ich sag' Dir gleich was.«

Ueberdem springt das Fanele vom Strohsack, schlüpft in das rote Wollröcklein, in die braune Jacke und in die Filzschuh auch.

»Fanele …«