Das Dirnl steckt die Windlaterne an und schiebt den Vorhang hinter dem Fenster zurück.

»Bist nit im Bett gewesen, Fanele?«

»Keine fünf Minuten. Jetzt – hereingehst ins Haus und den Vatter will ich holen und die Mutter. Was soll denn das sonst geben in der Früh? Wenn wenigstens nicht ein so verräterischer Schnee wär, Du, nachher könnt einer am End mit sich reden lassen. Hast denn gar nit darauf denkt, Peterl, dummer?«

Das Fanele muß lachen, weils gar so zornig tut.

»'s is aber auch mit denen Mannerleut – so dumm, naa, so dumm! Herein gehst!«

Der Peterl kriecht von der Leiter.

Recht hat's, das Fanele. Der ganze weiche Schneeteppich ist zerrissen und es könnt einer aus das I-Tüpfl sagen, was hier vorgegangen ist bei der Nacht.

Während das Fanele den Helari und die Resl weckt, weil der Peterl da sei und was erzählen wollt', schiebt der seinen Schlitten vom Hang herein justament an der Giebelwand her, daß ein Weg getreten wird bis zu dem vor dem Hause.

Ueberdem ist das Fanele mit der Laterne unter die Haustür gekommen.

»Habts denn gar kein bißl Verstand, ihr talketen Mannerleut, ihr?«