»Der Zachenhesselhans kann das Beißen nit lassen!«

»Manchmal, Dirnl, hat er auch einen klugen Einfall, deswegen vergißt man ihm einen dummen – um des einzigen Gerechten willen, wie's heißt. Da stellt Euch her miteinander! Anschauen muß Euch einer, die Ihr mitsammen den weiten Weg durchs Leben wandern wollt!

Fei so viel lustig ist das, daß einer vergessen kunnt, wie's mit dem Eigenen auf die Neige geht. Leutln, wenn Euch einmal das Dach zusammenbrechen will, hernach, sag' ich: einen Strich macht einer unter die Rechnung und fangt an, zusammenzuzählen, ob auch ein rechtes Sümmlein herauskomme. Gut wär's schon – stehen aber in langer Reihe Abgänge auf der andern Seite, die muß einer auch mitnehmen und das eine vom andern abziehen.

In der Nacht, die wir hinter uns haben, Gott sei's gedankt, ist dem Zachenhesselhans zum erstenmal ein Frost ins Herz geflogen und er hat gedacht: jetzt, auf ein letztes Rechnen geht's, damit einer, wenn er vor den Herrgott hintreten muß, auch etwas zu sagen hat. Etwan: ›Herr, ein Pfund hast Du mir gegeben und ich hab' ein anderes damit zu gewinnen versucht. Sel is mir aber nit ganz gelungen. Jedoch eine redliche Müh' hab ich mir damit gegeben.‹

Ob einer so reden kunnt?

Der helle Schweiß ist mir aus der Stirne getreten deswegen.

Wenn einer nur noch zu wenigst zehn Jährlein aufzunehmen hätt'! Helari, wie denkst darüber?«

»Wir zweie, wir tätens wohl, zu sehen, was einer an den zweien da noch zu erleben hätt'. Aber, Zachenhesselhans, das ist halt wieder eine Rechnung, die einer ohne den Herrgott niemals richtig rauskriegt und wenn einer noch so viel tüftelt.«

»Recht hast, Helari! Aber: das Häusl bauen wir noch einmal auf mitsammen, gelt?«