's ist noch ein Frühtau im Gras, der dem Fanele wie Silber klingend um die bloßen Füße springt. Liegen auch noch die Schatten der Nacht im Tal um die Unruh. Aber droben um den Sonnenwirbel ist ein Rauchen und Glänzen und ein goldenes lachendes Licht.

»Grüß Gott mitsammen,« sagen die beiden Jungen, wie sie in das Sonnenwirbelhaus treten.

Die Großmutter und der Einräumer Peter sitzen beim Morgenkaffee und stippen das trockene Schwarzbrot in die Töpfe.

»Den Peterl sieht einer fei gar nimmer,« sagt die Mahm und hat grollend vergessen, den beiden den Morgengruß zurückzugeben.

»Warum verzürnt sich denn die Mahm?«

»So hat einer den Peterl herausgepäppelt, an der Schürze hat er einem gehängt die Jahre her und jetzt, er tut wahrlich, als kenn' er die Mahm auf dem Sonnenwirbel nimmer.«

Der Peter Einräumer lächelt in sein Kaffeetöpfl, tunkt das schwarze Brot, kaut vergnügt und schaut heimlich um die Ecke zum Fanele.

»Heiraten kunnt er die Mahm doch nit, der Peterl.«

Das hat das Fanele gesagt, und dem Peter Einräumer wird, wie er's gehört hat, das Gesicht ein Eichtl länger.

»Ein so viel loses Schnäuzl hat das Fanele seintag gehabt und um ein schlimmes Wörtl is es nit verlegen gewesen.«