»Ist denn da aber jemand zur Bedienung, wenn nur ein alter Mann im Haus wohnt?«
»Bedienung?« fragt die Mahm verwundert. »Zu bedienen werden S' nix haben.«
»Ich meine, zum Bettmachen und sonst zu kleinen Versorgungen?«
»Darauf hat der Zachenhesselhans noch nit gedacht. 's is ja auch wahr!«
»Wenn Sie sonst nit gar zu viel wünschen,« meint das Fanele, »so könnt ich schon den Tag über einmal hinunterspringen ins Zechenhaus und nachschauen. Jetzt, wenn Sie so weit sind, ich geh.«
Wie sie zusammen den Hang hinabsteigen, sagt das Fanele:
»Ich hab mir Sie so von der Seite angeschaut die Zeit her, gar so viel blaß schaun S' aus, Fräulein.«
»Deshalb will ich eben im Walde wohnen und Milch trinken und den ganzen Tag im Freien sitzen.«
»O, das können S' schon daheroben. Und Milch gibt's und frische Butter und ein Schwarzbrot. Und auf das Neue Haus können S' zum Mittag essen.
So, das ist das Zechenhäusl.«