Im Umkehren wußte der Helari: der Hans-Tonl nimmt sich zum Herbst das Wawrl vom Sonnenwirbel, der Wurzltonl wird dem Hans-Tonl sein Schwiegervater und der Hans-Tonl baut sich sein Haus neben die Unruh und das Zechenhäusl. Eh der Bergwind Flocken treibt, haust der Tonl mit seinem jungen Weib darin.
Und das Wawrl, das auf dem Sonnenwirbel im Heu ist, weiß noch gar nicht, was der Hans-Tonl zwei Steinwürfe weit an der Berghalde zurechtmacht.
Wie der Tonl nach dem Bergstock greift, den er neben die braune Bank an die Schattenwand der Hütte gelehnt hat, schlägt sich der Zachenhesselhans vor Freude auf das Knie, daß ein Echo aus dem Wald ruft.
»Leutl, das g'freut mich! Jetzt – warum hat denn der Tonl das Meinige noch gemocht? Vieh will er halten. Das ist der Richtige, der Tonl! Ihr versteht's all nicht, Leutln, das Wirtschaften; auch der Helari nicht.«
»Hui,« sagt der Helari und: »so wird mich der Zachenhesselhans der selber kein Stückl Vieh im Stall stehen hat, belehren müssen.«
»Wird er, wird er,« lacht der Zachenhesselhans. »Und jetzt trinken wir einen. Setzt Euch fei noch auf eine Pfeif Tobak. Ich bring einen und Ihr nehmt's einen, und der Zachenhesselhans sagt Euch, wie er über das Viehhalten denkt und warum er meint, daß Ihr im Waldland mit der Viehwirtschaft auf dem Holzwege seid.«
Der Zachenhesselhans springt wie ein Junger, bringt das Steinkrüglein mit dem Trunkelbeerschnaps, den die Mali angesetzt hat, und schenkt ein.
Wie ein jeder getrunken, und wie der Beißer einen jeden herzhaft abgeschüttelt hat, nimmt der Zachenhesselhans den seinen, stellt den Steinkrug unter die Bank und stülpt das Glasl dem Krüglein auf den Kopf.