Das Fanele, wie es die Mutter reden hört, guckt aus der Stalltür.

»Hui, da ist ja auch der Hans-Tonl! Grüß Gott, Tonl!«

»Grüß Gott, Fanele!«

»Das ist fei zum ersten Mal, daß ich den Hans-Tonl seh, seitdem die Red' ist, daß er so schnell auf ein Hochzeiten denkt.«

»Oha,« sagt der Hans-Tonl und »wenn einer mit so einem Beispiel vorangeht, sind auch immer Leut, die 's alsbald nachtun.«

»Denkst etwa auf mich?« fragt das Fanele, »weil Du fei gar so listig mit den Augen redest?«

»'s mag wohl sein, Fanele.«

»Weißt mir einen, so wollen wir die Sache schon machen. Aber ich seh mir keinen.«

Ueberdem ist das Fanele aus dem Stall zum Brunnentrog geschritten und schwenkt die Gelte aus. Sein Röcklein hat es bis zu den Knien geschürzt, und das Kattunjäcklein hat keine Aermlinge. Nun guck' einer, was das flinke Fanele für dralle Arme hat!