»Na, da paßt auf! Das wird was geben. Werden wir uns ein bißl in den Schatten machen? Mögts ein Bier oder einen Kaffee?«
»Einen Kaffee, wenn der Zachenhesselhans hat, möcht' ich schon,« sagt die Alte.
»So wird er einen machen.«
Ueberdem sind sie hinter das Zechenhäusl gekommen. Da sieht der Hans-Tonl: der Mann hat den fichtenen Stamm unter den hinteren Dachbalken zur Stütze aufgestellt. Einige Rinnlein laufen über das grüne sammetweiche Dach. Da ist der Regen heruntergefahren – als hätt' er im Wald nicht genug gehabt zum zerreißen. An der Schmalseite der Hütte, die nach Abend zu ist und an die der Wald dicht herantritt, sitzt der Schmied-Seff-Pepp auf der braunen Bank.
Während der Zachenhesselhans drinnen im Ofen ein Feuer anzündet und den Topf in die knackenden Reiser stellt, macht sich das Harfenweibl mit dem Seppl bekannt. Der hat den Kopf weit zurückgebeugt als die alte Frau sich vor ihn hinstellte.
»Jetzt – auch der Schimmer ist fort, der ehegestern noch in den Augen gewesen ist. Jetzt is es verspielt! Aus is, gar aus is!«
»Wie hat der Schmied-Seff-Pepp denn das angedreht?« fragt das Weibl.
»Wie hat's denn das Harfenweibl gemacht, daß es wackelig worden ist?« fragt der Zachenhesselhans durch das Fenster aus der Stube heraus.
»Also: fei von selber ist das gekommen.«