»Ich sag's ja immer,« kichert das Harfenweibl, »der Zachenhesselhans, das is einer! Mit dem hat der Herrgott voreh was anderes vorgehabt, eh' er ein Waldmannl draus gemacht hat.«
»Wird aber danach drauf vergessen haben, der Herrgott,« sagt der Zachenhesselhans. »Das heißt, gesagt will ich nichts haben: er hat's fei redlich gut mit mir gemacht, und der Tag soll erst noch kommen, an dem ich nicht zufrieden gewesen bin mit dem Herrgott. Ich wollt', Leutln, der Herrgott tät das auch sagen von mir.«
»Zachenhesselhans, ein Weg wär das! Wie denkt denn der Seff-Pepp darüber?«
»So müssen wir das Harfenweibl fei auch mitreden lassen.«
»Machts keine Umständ, Leutln!« ruft der Zachenhesselhans. »Jetzt: Seppl, – gehst singen aufs ›Neue Haus‹ und die Gitarr spielen oder nit?«
»Ich geh.«
»So wirst fei nit jede Mitternacht, wenn sie droben Feierabend machen, die Steile über die Unruh in den Bergwald hereinsteigen können, weil Dir ein Stalllämpl fei doch nit den Weg zeigen könnt. Nun, und das Harfenweibl?«
»Mei Herrgott,« sagt das, »was soll denn einer dazu sagen so schnell?«
»Na, so paßts auf: es sind zwei Männerleut und zwei Weiberleut und sind zwei Kammern. So führt das Harfenweibl den Landfahrer bis vor die Tür vom Wurzltonl und schläft in einem Stübl mit der Gabi. Und der Musikmann versingt dem Wurzltonl hin und her seine Einsamkeit, wenn das Wawrl mit dem Hans-Tonl in den Bergwald gezogen ist.«