»Hm, hm,« macht der Hans-Tonl, »leicht, Zachenhesselhans, kommen wir gar nicht zusammen.«
»Waas?«
»Fei seit der Hachtl nicht mehr hat leben wolln, seit derselbigen Zeit ist das anders. Wohnen zwei einsame Leut im Sonnenwirbelhaus seitdem. Der Mann hüben, das Weibl drüben. So hören sie, wie die Zeit immer ein Bein vor das andere setzt. Im Uhrkasten, da kann man's hören: Links, rechts, links, rechts. Und so läuft die Zeit, Zachenhesselhans. Weiß einer, wohin?«
»Seht's, Leutln,« unterbricht der Waldmann den Hans-Tonl, »auf dieselbig Art find't der Hans-Tonl seine Liedlein – er hat immer so Gedanken. – Was, nicht beim Zechenhäusl willst hausen, Tonl?«
»Wollen möcht' ich wohl, aber der Wurzltonl meint, und das Wawrl ist auch der Ansicht: warum sollen wir zwei uns ein Häusl bauen im Wald, wenn auf dem Sonnenwirbel ein Platz leer ist?«
»Bist doch halt auch einmal ein Tschapperl, Hans-Tonl: zweimal zwei ist vier, gelt?«
»Nu, und?« fragt der Hans-Tonl.
»Der Wurzltonl und dem Hachtl sei Gabi sind einmal zwei und sind auf der einen, das Harfenweibl und der Landfahrer sind die zweiten zwei und sind auf der andern Seite. Da ist das Sonnenwirbelhaus voll. Und das Wawrl und der Tonl und …«
Weil das Harfenweibl sein blaues Sacktüchl fei nicht schnell genug finden kann und nun so herzhaft hineinlacht und weil auch über die Stirne vom Landfahrer wieder ein Sonnenschein läuft – diesmal ist der Zachenhesselhans die Sonne, die den Schein wirft – hören sie nicht, was der Zachenhesselhans noch gemeint hat.