»Ich könnt mich fei nit besinnen.«

»Was lachst denn hernach über das ›Stachelschwein‹?«

»Weil der Name halt so viel g'spaßig ist.«

»Soll er auch, Mannl! Jetzt schau her, weil wir jetzt wieder lehnein gehen, kanns einer sehen: erkennst die Stacheln, Helari, die's in die Welt schiebt?«

So schaut sich der Helari das Stachelschwein an.

Drüben auf dem Bau – sie haben schon die Grundmauer heraus, denkt der Zachenhesselhans – schauen sie auch; wissen aber nicht, was da zu sehen ist.

»Es ist nit um den Namen, Helari, und doch ist es wieder darum. Ich freu mich, daß es just der ist. Das ist einer, auf den der Hans-Tonl nit vergißt. Und das ist die Hauptsach': es ist ein Spott darin, Helari. Wenn einer Dein Grasland ein ›Stachelschwein‹ nennete – na, Helari?«

»Da dächt ich: der Kerl is mir ein Richtiger und ließ ihn schimpfen.«

»Jetzt, der Helari gehört auch zu den vielen, denen nicht jeden Tag etwas einfällt. Wenn ich der Helari wär, da tät ich sagen zum Zachenhesselhans: Mannl, mit dem Spott im Namen, da hast wieder das Richtige getroffen. Unter dem stacheligen Gras ist totes Land – das werden wir gleich lebendig machen. Wenn einer da im Herbst die Borsten abhaut und dann mit einem guten Dünger darübergeht und über den dünnen Neuschnee mit einem Faßl Jauche, dann Helari, sollst sehen, wie das in der Frühlingssonne die Augen auftut und sich reckt. Da is's lebendig worden, Mannl, mit einem Mal.

So hätten wir wieder eine Probe gemacht!