in roher Nacktheit, maskenlos ungeschlacht?
Ich möchte dir so gern, so gern! stets etwas Schönes schenken,
und hab’ doch immer Angst vor deinem hilflos herben Staunen:
Du hieltest es erbittert, oh! für eine von meinen erbarmungslosen Launen
und weintest heimlich — aber ich muß „Martyrblume! Schwester!“ denken . . .
Und — Gott ist krumm! — ich muß dich immer wieder kränken!
II
Mein Leben ist aus deinem Glück und Gram
ein Kreuz von süßem und von bittrem Holze;
Entbehrung noch, der Fleck auf meinem Stolze,