Als 1908 Graf Zeppelin, dem mit nicht geringerer Skepsis von „autoritativer“ Seite begegnet sein soll – bekanntlich behandelte man ihn auf dem Kieler Ingenieurtag 1901 als Narr –, seine großartigen und erfolgreichen Experimente mit dem lenkbaren Luftschiff anstellte, war der erste Gedanke der Kulturvölker der an die hierdurch hervorgerufenen Umwälzungen im Gebiete der Kriegführung!

Literaturnachweis

Erster Abschnitt

Abkürzung: Beil. = wissenschaftliche Beilage der M. Allgemeinen Zeitung.

Eine Reihe der in diesem Abschnitt angeführten Daten ist der Zusammenstellung von P. Wagler „Modernes im Altertum“ Beil. 1902, Nr. 212, 213, 219 und 220 und 1904, Nr. 162 f., 171 f. und 174 entnommen. Hier auch stets die Quellenangaben.

[1] Beil. 1905, Nr. 54 und Beil. d. Münchner Neueste Nachr. 1908, I, S. 135.

[2] Beil. 1905, Nr. 207.

[3] u. 4 Beil. 1902, Nr. 212. Robert Hennig bestreitet das in seiner überaus gründlichen Arbeit „Die angebliche Kenntnis des Blitzableiters vor Franklin“ (Archiv für Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik II. Bd., 1909, S. 97–136). Er erklärt z. B. das Aufrichten bloßer Schwerter gen Himmel für eine drohende Beschwörung. Mag das oft richtig sein, so dürfte doch die beobachtete Anziehung des Blitzes ein mitbestimmendes Motiv gewesen sein. Vgl. auch II. Buch Chron. 3, V. 17 und 4. Mosis 21, 6–9.

[4] Vorstehendes nach Ludwig Friedländer, Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms, 2. Bd., 6. Aufl., S. 22 ff.