's Gungel gucket sich ganz verschaamt im. Oder 's war bal drschrocken, dä nabn ne stand e feines Freilein in en seiden' Kläd, wie net emol de Doktern äs hatt. När's Gesicht war esu narrsch. Ar iberleget hie un haar, wu er dos schie emol gesahe hobn könnt'. 's sog bal wie de Lindnerfrida, dann oder, ne Guschel wagn, wie de Leimertschneidermarie; das Weibsen hatt' oder aa en Schnauzbart, un desderwagn blieb der Paul mit seiner Ahnlichkätssucherei bei der Wehfraa Uhlig stiehe. Wie er oder dos Gesicht noch emol asog, wie er sich de Aagn gewischt hatt', sog er, daß 's e richtiges Hosengesicht war. Dodrim saht er aa esu schnell wie möglich, – er wollt e »artiger« Gung sei! –: »Guten Tog, Freilein Hos'!« Un geleich setzet er noch derzu: »Freilein Kuhnikel!« Dä er dacht: Äs werd schie richtig sei! »Sie kenne mich wuhl?« freget er, su freindlich wie er när konnt.
»Natirlich«, saht das Hosenfrailein, wu du doch salber en Kuhnikelstall hast!«
Der Paul war esu beglickt, daß er bal gar nischt drauf sogn konnt. »Dos is mer oder e gruße Neiigkät«, saht er, »doß die Hasle reden könne! Meine sei ze tottend derzu, zu mir hot noch kener nischt gesaht!«
»Du hast se emende a noch nischt gefregt«, saht dos Hosenfrailein wieder.
Un do mußt der Paul klä zugabn; dä wenn ne aa seine Hasle e maniche Stund vertreibn halfen, e Unterhalting hatt' er noch net mit ne agefange. Weil er oder nu doch wieder ewos sogn mußt, un weil er schie fruh war, doß sich a emol e Hos zu ne verlafen hatt, saht er zu dan Frailein: »Sie wolln wuhl Eier dohar legn?«
»Zu dir har?« saht dos Hosenweibsbild, »nä, do ho ich käne miet. In ganzen Dorf kriegt när der Paster-Gottfried, de Doktergretel un der Schulfritz weliche; du stiehst gar net miet of men Zettel! Jeder Lausbos ka aa kene kriegn!«
»Oder ich bin doch men Hasle esu gut; do, ich ho ne sugar die frische Brunnekreß mietgenomme!«
»Na, sah emol aa«, saht dos Hosenmadel wieder, »do hast de doch dei Fräd!«
Dodermit machet se sich fort; un wie se sich rimdrehet, sog der Paul, daß se in Trogkerbel of'n Buckel e ganze Matz griene, blaae un rute Eierle trug, – 's mußt doch der Osterhos' gewasen sei. Un er machet gerod ne Bargel nauf, wu ubn de Pfarr stand. »Na, do war'sch wieder emol nischt!« wollt der Paul gerod sogn. Do market er of emol, wie er en Gungs krieget, daß er bal ne ganzen Garten nogekollert wär.
»Do liegt dar Faulenzer un mir suchen ne beetweis'! Gieh in der Mühl, Brut huln!« esu wecketn of emol sei Mutter auf. Une gruß e Wort ze denken, nahm mei Paul dos kläne Wagel un trollet dermit fort. Ar war sich oder, weß Gott, net enig, öb er dos an Nochmittig net eper när getraamt hätt.