Dos war dar gruße Tog in der Schwammekonferenz, un in der ganzen Gegnd wur drüber geredt un gelacht. Wenn mer nu oder emol nei in der Morgnsonn kam, soßen allemol e Sticker finf, sechs gunge Madle dorten, die de letzte Hoffning of der Schwammekonferenz gesetzt hatten! Oeb se'n ewos genützt hoot? – Ich weß fei net, gehört hot mer nischt wieder!
De Pfingstkantat'.
Es is ein rachtes Gelück, daß der alte Kanter F. M. Gast e sette Matz settge feine Kantaten geschriebn hot, 's wüßt – meiner Seel – manicher Kanter heitzetog net, wos er sen Leiten egal für Kirchenmusiken zu de grußen Fast virsetzen kennt.
Su e Kanter hot überhaupt kä Zuckerlacken: Macht er käne Kerchnmusik, do heeßts, er machet überhaupt garn nischt. Macht er weliche un se klingt net schie, sprachen de Leit wieder, der Kanter taget nischt. Und dos muß doch zugegabn warn: En maning Karl sei Maul paßt besser zon Pfeifrachn, als wie zon Singe, un er singt doch.
Sei nu in en Dorf lauter settge, do ka's der Kanter machen, wie er will, 's is net racht. Un wos möcht er net alles bedenken, daß er niemand of de Füß tritt! Doß de Kanterei singt, dos verstieht sich von salber.
Nu will oder aa der Gesangverein »Liederkranz« mittue. Die Verstärkung is net esu gruß, de Hälft von dan Sängern is doch aa in der Kanterei. Sei nu gelücklich zah Mann zamgebracht, do ka mer mit Sicherhät drauf rachne, daß'r achte dervu Solo singe wolln. 's is überhaupt mit die Sangesbrüder e settge Sach, mer trifft selten emol en, dar sich net steif un fest einbild, er könnt sich geleich, wie er is, of e jeds Theater stelln un mietsinge.