180 m lang, 20 m hoch, Mauerstärke 14 m, an der Krone 4 m; Fassungsraum 350000 cbm. Die gewaltige Mauer sperrt das sogenannte Stadtguttal ab und fängt alle Waldwasser und Niederschlagswässer auf. Der Wasservorrat (300–330 Mill. Lit.) würde zureichen, um Chemnitz auch zur Zeit des größten Wasserverbrauches, ohne jeden Zufluß, 25–30 Tage mit Wasser zu versorgen. 1894 war der Bau fertig. Baukosten: 1300000 Mk. Das Wasser wird unterhalb in überwölbten Filtern durch Sand gereinigt. Der 8 km lange Stollen der Neunzehnhainer Talsperre mündet oberhalb, und vereint fließt das Wasser durch einen Stollen nach Reichenhain und zum Hochbehälter an der Zschopauer Straße.
Unser Weg führt zwischen den Filterbecken über den Abfluß und hinunter nach Einsiedel.
e) Erfenschlag – Alte Harth (¾ Std.) – Berbisdorf (½ Std.) – Eibenberg (½ Std.) – Geiersberg (¼ Std.) – Einsiedel (¾ Std.).
Wanderzeit: 2¾ Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Erfenschlag, Linie Chemnitz–Aue.
Von der Station zur Straße. Auf dieser nach links zum Bahnwärterhaus. Links über das Geleis. Dahinter Wegteilung: links. Nach ca. 2 Minuten rechts über die Zwönitz und unweit davon über einen Mühlgraben. Links aufwärts auf einem Fußweg mit Geländer zu einem Fahrweg. Auf diesem durch ein Gehöft, geradeaus, am Abhang hinauf. Unser Weg macht einen Bogen nach links, dann nach rechts. Wegteilung: rechts aufwärts. Der Geiersbergturm wird vor uns sichtbar. Einen Fußweg überschreiten. Der Weg geht bergab in ein hübsches Wald- und Wiesental. Von nun an führt uns der Weg 20 Minuten lang durch die Alte Harth.
Hier stand früher ein Dorf, das aber nach den Hussitenkriegen durch die Pest ausstarb. Das Dorf verfiel. Die Sage berichtet, daß im Wiesental eine Glocke versunken sei, die in der Neujahrs- und Walpurgisnacht läute.
Links am Wege ein Teich. Unser Weg steigt etwas an. Wir gehen an einem Zaune hin. Bei der Zaunecke einen Weg überschreiten. Wegteilung: in unserer Richtung bleiben. Nicht vom Wege abgehen bis zum Friedhof Berbisdorf. In der Richtung bleiben bis zur Kirche, dann links ins Dorf hinab. Die Dorfstraße nach rechts aufwärts. An der Schule vorüber. Wegkreuzung: Links fort, dem Wegweiser »Eibenberg« folgen. Der Weg teilt sich: rechts die Fahrstraße in Richtung »Klaffenbach« fort. Den 2. Feldweg links zum Geiersberg.
536 m hoch, mit Gasthaus und Aussichtsgerüst. Die Aussicht ist lohnend: zu unseren Füßen Eibenberg, dahinter Augustusburg, davon rechts die Höhen bei Oederan und Freiberg. Halbrechts vor uns das Zwönitztal mit Neu-Eibenberg, am jenseitigen Abhange Kemtau. Dahinter die Kemtauer Felsen. Vom Kamm des Erzgebirges sieht man den Pöhlberg, Keil- und Fichtelberg. Hinter uns halbrechts der Greifenstein (ähnelt einer Baumgruppe). Links Chemnitz. Dahinter der Rochlitzer Berg. Zwischen Chemnitz und Augustusburg der Beutenberg und Adelsberg.
Vom Geiersberg zur Straße zurück. Diese rechts. Wegteilung: rechts hinab. Nach 1 Minute am 1. Gute Wegteilung: links durch das Dorf Eibenberg. Zur Schmiede an der Dorfstraße. Auf dieser nach links. Zu Reuthers Restaurant. Kurz nachher bei Haus 30 (rechts) Wegteilung: links weiter. Breiter Fußweg. An Gebüsch. Vor uns ein lindenumgebenes Gut. Wegteilung: links abwärts, am Gute vorbei. Zur Talstraße des Ortsteiles Schieferwinkel. Diese nach rechts abwärts zum Restaurant Schieferwinkel. Weiter abwärts an den Berbisdorfer Bach. Wegteilung: links hinab auf dem Fußweg zur Landstraße. Diese nach links zum Bahnhof.