Nun in südwestlicher Richtung hinab zur Straße und auf dieser (schön schattig!) bis an den Wald zur Moosheide.

676 m hoch gelegenes Gasthaus. Vor dem Hause bergan und nach links. Den Zeichen nach auf hübschen Waldwegen zum Schatzenstein.

Felsklippen aus Glimmerschiefer, 763 m hoch gelegen, tief im Walde versteckt. Der höchste Felsen ist verwachsen, bietet daher keine Aussicht. Von den westlich gelegenen hat man gute Aussicht auf das obere Erzgebirge.

Vom Schatzenstein den Marken weiter folgend bis zum Ausgang aus dem Wald. Am Waldrande hin und zur Grünhain-Elterleiner Straße. Auf dieser nach links zur Stadt Elterlein.

620 m hoch gelegen mit ca. 2500 Einwohnern. Früher wurde hier Eisenstein gewonnen und im Hammerwerk und Regelschmiede weiterverarbeitet. Jetzt beschäftigt man sich mit Posamenten- und Gorlnäherei und Landwirtschaft. Auch Eisengießerei und Maschinenbau. Auf dem Markte ein Denkmal der Barbara Uttmann, die hier geboren sein soll.

Wir folgen nun den weiß-rot-weißen Marken südlich nach Schwarzbach. Weiter durch das Schwarzwassertal zum Rittergut Förstel, wo im Rittergut das Genesungsheim der Leipziger Ortskrankenkasse untergebracht ist. Vor dem Rittergute ein isolierter Felsen, der Silberemlerfelsen. Weiter durch Dorf Langenberg nach Schwarzenberg.

Stadt, 465 m hoch gelegen, in prächtiger Umgebung. Hier fließen Schwarzwasser und große Mittweida zusammen. Die Stadt ist von allen Seiten mit waldigen Höhen umgeben. Industrie: Blechwarenfabriken, Emaillierwerke, Eisengießerei, Kammgarnspinnerei, Pappenfabrik, Posamenten. 7800 Einwohner. Das Schloß gibt der Stadt ein malerisches Ansehen. Reiche historische Erinnerungen. Schon 1150 ging die zur bayerischen Ostmark gehörige Herrschaft Schwarzenberg käuflich in den Besitz Friedrich Barbarossas über. Friedrich II. schenkte sie an Böhmen, wo sie über 200 Jahre verblieb. 1459 kam sie als Heiratsgut an den Sohn Friedrich des Sanftmütigen, Herzog Albrecht, der mit einer böhmischen Prinzessin vermählt war. Letztgenannter verkaufte in Geldnöten den Besitz an die Familie v. Tettau. Von ihr erwarb sie Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige zurück. Den steinernen Schloßbau führte, an Stelle eines morsch gewordenen hölzernen, 1555 Kurfürst August auf. Durch Kriege und Brände hatten Stadt und Schloß viel zu leiden. Heute ist im Schlosse das Amtsgericht untergebracht.

Station der Linie Annaberg–Aue–Werdau. Wir fahren über Aue nach Chemnitz zurück.

Man kann mit dieser Wanderung auch einen Besuch des Oswaldkirchleins und Fürstenbrunnens verbinden. Man geht nach Durchwanderung Langenbergs rechts den Weg nach Haide mit der Oswaldskirche (Seite 229) und von hier zum Fürstenbrunn. Nun nach Schwarzenberg: Aus dem Gasthaus kommend geradefort, den prächtigen Waldweg. Nach 20 Minuten aus dem Walde. Bei schöner Aussicht auf Schwarzenberg durch Wiesen hinunter, den Schwarzbach überschreiten, den Weg im Tal weiter. Dann nach Wildenau, zu Schwarzenberg gehörend, am 1. Hause links ab, sofort aber nach rechts abbiegen. Unter der Bahn weg. Am Schützenhaus vorbei. Bei Kilometerstein 9,6 teilt sich der Weg. Rechts führt ein Fußweg in 5 Minuten zum Bahnhof; links auf der Fahrstraße weiter zur Stadt. (¼ Std.).

f) GrünhainSpiegelwald (20 Min.) – Fürstenbrunn (1 Std.) – Oswaldkirche (10 Min.) – WaschleitheGrünhain (1¼ Std.) – bez. Zwönitz (1½ Std.).