Ne Oskar sei Fraa war noch auf wie er kam. Se freget geleich e fünkel spitzig: »Nu, ihr hobt wuhl geleich gewart, bis de Radieseln aufgegange sei?« Der Oskar hoot e langs un e bräts derzählt, wos se olles machen wollten; oder er fand bei seiner Lina net ne richting Gelaabn. Die dacht für sich: »Nu hob'n se wieder ewos, wu se alle Tog, die Gott warn läßt, derhäm fortlafen könne!« Se behielt oder ihre Asicht derweile noch für sich.
Ne Bruno un ne Oskar tramet de ganze Nacht von ihrn Gartl un der Oskar wachet emol dervu auf, wie er tramet, daß ne e Kerbis von der Größ wie ne Lindnerfried sei Kopp, of der Nos' gefallen war. –
An anern Nochmittig, wies dreie schlug, warn de bäden Freind mitenaner schie in Garten. Weil nu e richtiger Maa erscht alles racht überlegt, eh er ewos afängt, do wur nu erscht e gruße Berating ogehalten. 's Gartenhäusel stand gerode in der Mitte an hinern Zaun. Dos wollten se alle bäde zesammehobn un ne Garten wollten se in zwä Hälften täln. Mit en Binfadl wur de Mitte von Häusel gesucht. Der Bruno stellet e Bä hie of dan Flack un saht: »Hierde möcht mer geleich emol en Kreidstrich harmachen.«
Nu hatten se oder kene Kreid mit, un do but sich der Oskar aa, geleich emol nüber in der »Grün Wies'« ze lafen un welche zu huln. »Bie oder fei net lang!« dos rufeten der Bruno noch.
Der Bruno hatt nu ene Weil gestanden, bis'n bal sei rachts Bä eischlief, do nahm'rsch linke. Ar hoot aa noch ewing gewart, oder mei Oskar kam net wieder. Der Bruno fluchet in sich nei, dann leget er sei Tobakspfeifel of dan Punkt hie un machet aa in der »Grün Wies'«.
Do stand mei Oskar an Büffet un lacket an en Faustpensel Pfafferminz rüm un tat derzehln, wos alles aus dan Garten warn sollt. Sein Reden enoch war do der Gruße Garten in Drasen e Drack dergegn. Wie mei Bruno kam, bestellet er geleich noch zwä Faustpenseln, daß dar när net schimpfen sollt.