Ausgangspunkt: Straßenbahnhaltepunkt Forststraße (Linie Theaterplatz–Hilbersdorf H).

Die Forststraße rechts gehen. Nach wenigen Minuten gelangt man in den Zeisigwald. Wir betreten zunächst den nach dem Förster Menges benannten Mengeshain. Die Forststraße weiter bis zum Forsthaus, in dessen Nähe sich Schrebergärten befinden. Wir bleiben auf der Forststraße, der Telefonleitung nach. Vor uns taucht der Beutenbergturm auf. Wir gehen am Spielplatz vorbei (Unterkunftshalle und städtisches Luftbad). Der Brunnen am Eingang des Platzes gibt Wasser vom Goldborn. Nicht von der Forststraße abgehen bis zum Goldbornweg, gleich hinter dem Luftbad. Hübsches Laubholz. Bei den Wegkreuzungen immer geradeaus zum Goldborn.

Künstliche Grotte, bei der eine ziemlich starke Quelle entspringt, die durch eine Türe verdeckt ist. Gutes Trinkwasser, an manchen Tagen stark kohlensäurehaltig. Pumpe neben der Grotte.

Hinter der Grotte geht ein Weg ab, der auf den Alten Steinweg und auf diesem nach rechts zur Waldschenke führt.

Hübscher ist der Weg, wenn wir dem Wegweiser »Nach den Haldenwegen« nachgehen, der mit weißer Markierung versehen ist. Er bringt uns auf den beliebten »Alten Steinweg« und rechts aufwärts, ohne vom Wege abzugehen, auf die Forststraße und zur Waldschenke. Sie liegt 340 m hoch mitten im Walde in reizender Lage. Besonders an Sonntagen ungeheuer besucht.

Von der Waldschenke nach dem Beutenberg lassen sich verschiedene Wege einschlagen. Der empfehlenswerteste ist folgender: Von der Waldschenke noch ein Stück die Fahrstraße aufwärts bis zur mehrfachen Wegteilung. Den Schmiedeweg links weiter. Dieser führt uns über die Halden der Steinbrüche in mehrfachen Windungen hinauf und hinab. Von den Halden aus hübsche Ausblicke. Immer auf dem Schmiedeweg weiter bis zum Fahrweg am Steinbruch. Halbrechts ein kleines Stück hinauf und in Zackenwegen zu Dosts Halde.

Wieder auf den Schmiedeweg. Nach wenigen Schritten überschreiten wir den Grenzweg. Unser Weg macht eine kleine Biegung nach halbrechts. Eine Schneise überqueren. Wir gelangen zum Wasserbehälter. Hier rechts ab, Siegels Steinbruch wird rechts umgangen, endlich zum Turm auf dem Beutenberge.

426 m hoch. 25 m hoher Turm, im Jahre 1887 vom Chemnitzer Erzgebirgsverein erbaut. Die Fernsicht ist hervorragend schön. Im Westen ein prächtiger Blick auf das Stadtbild von Chemnitz, dahinter der Totenstein, die Höhen des Oelsnitzer Kohlenreviers. Im Norden: Rochlitzer Berg, Taurastein, Frankenberg und Schloß Sachsenburg. Im Osten: Augustusburg, Gahlenzer Höhe bei Oederan, bei günstigem Wetter die Halsbrücker Esse bei Freiberg. Im Süden: Geiersberg, Adelsberg, Kemtauer Felsen, Greifenstein, Gebirgskamm mit dem Fichtelberg.