Die Nähe der Schießstände war die Veranlassung, daß der Turm bisher nur Sonntags und an solchen Tagen geöffnet war, an denen keine Schießübungen abgehalten wurden. Vielleicht bringen die neuen Verhältnisse eine Wandlung. Da der Berg völlig bewachsen ist, hat man ohne Besteigung des Turmes keine Fernsicht. Um wenigstens einigermaßen einen Ausblick zu genießen, gehe man auf dem alten Wege etwa eine Minute weiter, bei der Wegkreuzung rechts fort und noch ca. 5 Minuten bis zum Waldrande. Hier hat man von verschiedenen Stellen aus hübsche Blicke auf die nähere Umgebung.
Vom Turm den Weg hinab bis zum Wegweiser »Nach der Stadt«. Nun links weiter. Erst durch Jugend und dann über eine große Waldblöße. Wir überschreiten eine Schneise (die längste des ganzen Waldes). Endlich auf den Grenzweg, einer Fahrstraße, die die Grenze zwischen fiskalischem und städtischem Gebiet anzeigt. Wir gehen geradeaus hinab, den D-Flügel. Nach wenigen Minuten gelangen wir an den Pflanzgarten mit Unterkunftshalle. Wegkreuzung.
Der Reitweg rechts biegt zur Waldschenke. Der Weg links führt an der Kaserne entlang nach der Planitzstraße (Haltestelle der Straßenbahn). Der Pflanzgartenweg (halbrechts) bringt uns auf die Forststraße. Geradeaus kommen wir an den Waldrand, an dem der Grüne Weg hinführt. Diesen benutzen wir nach rechts gehend. Wieder in den Wald. Dann links den Talweg ab, der durch schönen Buchenbestand führt, weiter links den Eichenweg durch Eichenwäldchen auf die Forststraße, von hier die Straßenbahn nach der Stadt benutzen.
b) Schlachthof – Genossenschafts-Molkerei – Röhrweg – Goldborn – Paradiesweg – Dosts Halde – Beutenberg – Heideschenke – Gablenz.
Wanderzeit: Reichlich 2 Stunden.
Ausgangspunkt: Straßenbahnhaltestelle Schlachthof.
Vom Schlachthof links durch die Frankenberger Straße, gleich rechts die Gellertstraße weiter auf die Dresdner Straße; diese nach links, zur Forststraße. Diese nach rechts bis zur Genossenschafts-Molkerei. Von hier aus in den Wald nach links, den sogen. Röhrweg. Dieser führt uns an einigen Teichen vorbei. Beim letzten rechts bis auf den querkommenden Goldbornweg. Auf diesem bis zum Goldborn. (Siehe Wanderung [8 a]).
Den Goldbornweg weiter. Wir kreuzen den Alten Steinweg und kommen auf den Paradiesweg. Dieser führt auf eine Halde, mit prächtigem Blick. Den Schmiedeweg weiter bis zu Dosts Halde. Von hier zum Beutenberg siehe [8 a].
Vom Beutenberg rechts am Waldrande auf die Straße (Gablenz–Euba) zur Heideschenke. Diese liegt in der Nähe der Militärschießstände und besitzt einen ziemlich großen Garten.
Aus dem Hause tretend rechts weiter auf die Gablenz-Eubaer Straße. Endlich zur Hauptstraße. Endpunkt der Straßenbahn Gablenz-Altes Theater. Wer noch Einkehrgelüste hat, wandert rechts weiter zum Gasthof zum Hirsch.