Eine Reihe von Wanderungen, mit dem Ausgangspunkt Siegmar, zeigen dem Naturfreund die Anmut der näheren Umgebung von Chemnitz. Die bequeme Straßenbahnverbindung am Anfang oder Ende der Touren machen sie auch nicht allzu rüstigen Fußgängern möglich. Die gern aufgesuchte Pelzmühle wurde, ihrer günstigen Lage wegen, in den Mittelpunkt einiger Wanderungen gestellt.
1. Siegmar – Jagdschenke – Stelzendorf – Höckericht-Teich – Neustadt – Schönau.
Wanderzeit: 1¾ Std.
Ausgangspunkt: Gasthof Siegmar; hierher mit der Straßenbahn.
Links durch die Eisenbahnbrücke, die Straße aufwärts zur Jagdschenke (knapp ½ Stunde).
Zu Stelzendorf gehörendes einsames ländliches Gasthaus mit großem Garten. Eigentum der Stadt Chemnitz. Am hinteren Ende des Gartens, unter einer Eiche, ein einfaches Denkmal Theodor Körners.
Wir wandern links die Fahrstraße aufwärts, genießen von der Höhe einen schönen Rückblick, und gelangen in 25 Minuten nach Stelzendorf. Behäbiges Bauerndorf mit etwas Strumpf- und Handschuh-Industrie.
Von der Restauration Riedel führt links ein Weg ab, den wir einschlagen, dann den Fußweg am Zaune hin. Rechts liegt die Schule mit Turm. Nach zirka 8 Minuten gelangen wir zum letzten Gute, am ziegelbedachten Wohnhaus erkenntlich. Rechts weiter, an einem Teich vorbei. Ein Fußweg bringt uns auf die Straße. Auf dieser zum Restaurant »Zum Forsthaus«. Hier zeigt ein Wegweiser den Weg nach Neustadt. Diesem folgen wir und kommen am Rande eines Gebüsches abwärts gehend zum Höckericht-Teich. Hübsch gelegen, mit mancherlei Beute für den Botaniker (Fieberklee u. a. m.) Wir gehen am Damm entlang und biegen an seinem Ende rechts ein. Ein Fußweg führt uns durch Fichten, später durch Feld, an den Neustadt-Schönauer Friedhof. Nun über die Bahngleise und zum Gasthof Neustadt (¾ Std.). Von hier mit der Straßenbahn zurück nach Chemnitz.
Von der Jagdschenke kann man auch in ½ Std. nach Reichenbrand wandern. Zunächst rechts abwärts bis zur Wegteilung und nun links den Fahrweg weiter. Von Reichenbrand nach Chemnitz die Straßenbahn benutzen.