Felsplateau, 689 m hoch, mit Geländer und Unterkunftshütte. Überaus schönes Landschaftsbild. Tief und einsam das waldige und felsige Tal der Natzschung, die den Grenzbach zwischen Sachsen und Böhmen bildet.
Wir wandern nun den Vereinssteig weiter, der uns in Windungen hinab auf die Talstraße des Natzschungbaches bringt. Wir gehen über eine Brücke nach Gabrielahütten.
Zu Kallich gehörend. Früher Eisenwerk. Gasthaus »Zur Böhm. Schweiz« wird gern von den Wanderern besucht. Hübscher Garten. Wegen der schönen Lage auch als Sommerfrische geeignet.
Beim Gasthaus über die Brücke und den blau-gelben Marken nach, die uns auf der Talstraße im Natzschungtale aufwärts führen. Prächtige Tallandschaften. Nach ca. ½ Stunde Lauckners Gasthof, zu Rübenau gehörig, das auf der Höhe liegt. Die Straße weiter zur Neuen Mühle. Dahinter teilt sich der Weg bei einem Felsblock. Wir gehen links. Nach kaum 5 Minuten wiederum Wegteilung: links hinab; im Tale aufwärts. In 20 Minuten nach Kallich.
Böhmisches Grenzdorf mit 1200 Einwohnern.
Am Gasthof »Post« Wegteilung. Wir gehen rechts über die Brücke, dann links weiter. Emaillierwerk. Gasthof »Einigkeit«. Hier Wegteilung: rechts weiter. In einer kurzen halben Stunde sind wir in Natzschung angelangt. Am Gasthaus »Zum Stern« links. Nach ein paar Schritten rechts weiter. An der Schule vorüber. Hinauf zum sogen. Kriegwald, zu Böhmen gehörend. Name stammt jedenfalls aus den Hussitenkriegen. Im Walde an einem Teiche vorüber und endlich nach Böhmisch-Reizenhain.
Dorf mit 260 Einwohnern und dem altbekannten Gasthof Malzhaus.
Die Schwarze Pockau trennt das Dorf von Sächsisch-Reitzenhain.