d) RauensteinLengefeld (35 Minuten) – Adlerstein (¾ Std.) – Lauterbacher Knochen (½ Std.) – Lauterbach (20 Min.) – Ruine Lauterstein (¾ Std.) – Bahnhof Zöblitz (¼ Std.)

Wanderzeit: 3 Std. 10 Min.

Ausgangspunkt: Bahnhof Rauenstein. Linie Chemnitz–Reitzenhain.

Über die Flöha, unter dem Schlosse Rauenstein hin, durch einen Tunnel nach Lengefeld.

Vom Markte durch die Wolkensteiner Straße nach den Ortsteil Johnsdorf. Dahinter in den Wald. Zwischen Kilometerstein 2,8 und 2,9 Straßenkreuzung. Schönes Waldbild. Wir verlassen die Straße und den Waldweg aufwärts. Nach kurzer Zeit rechts, den Marken nach, einen Abstecher zum Adlerstein. Triangulierungsstation. Mächtige Glimmerblöcke. Wieder zurück zu dem vorigen Waldweg und auf diesem weiter. Wegkreuzung: geradeaus. Nach 4 Minuten teilt sich der Weg. Wir gehen links und schneiden sogleich einen Weg. Über Feld. Wir schneiden einen Feldweg. Wieder in den Wald, nach rechts. Wiederum über Feld. Nun auf das nächste Wäldchen zu, das den Lauterbacher Knochen bewächst. Es scheint als ob unser Weg zu weit nach links führe! Vom Waldrand an 35 Schritte, dann rechts auf dem Fußweg auf den Lauterbacher Knochen. 683 m hoch. Die Aussicht ist leider zum Teil verwachsen.

Von der Triangulierungssäule aus unsern Fußweg 1 Minute zurück, dann den Fußweg rechts abbiegen. Auf dem Feldwege rechts weiter. Wir gelangen nach Lauterbach.

Dorf mit wertvoller alter Kirche, die 1906 abgebrochen und auf dem hochgelegenen Friedhof als Begräbniskapelle wieder aufgebaut wurde. Sie ist einschiffig mit Holzdecke und Dachreiter. Der einspringende Chor öffnet sich im Spitzbogen, ist mit drei Seiten des Achteckes geschlossen und mit Strebepfeilern besetzt. Kirchenboden und Dachwerk ragen weit über die Umfassungsmauern hinaus. Auch das Kirchengerät ist künstlerisch und volkskundlich von großem Werte.

Von der Kirche aus auf der Niederlautersteiner Straße weiter. Wir schneiden die Rittersberg-Zöblitzer Straße und gelangen hinab zur Ruine Lauterstein und zur Schloßmühle (mit Restauration).

Die Burg soll 1315 durch die Burggrafen von Leisnig erbaut worden sein, die sie 1434 an den Freiberger Bürger Kaspar Berbisdorf verkauften. Dessen Nachkommen verkauften sie 1559 an den Kurfürsten August, der sie zur Amtmannswohnung bestimmte. Am 14. März 1639 wurde sie von 3 schwedischen Reitern niedergebrannt.

Nun auf der Steinbrücke über die Pockau. Rechts die Straße weiter. Nach 3 Minuten die Straße links ab, rot-blau-rot bezeichnet. Wir bleiben also rechts der Bahn! Wir überschreiten einen Mühlgraben. Wegteilung: links gelangt man in ½ Stunde in die Stadt Zöblitz; rechts zum bekannten Gasthaus zur Kniebreche und von hier in 4 Minuten zum Bahnhof Zöblitz.