Hauptsächlich wird aber der Hirtstein als höchst interessantes geologisches Vorkommnis aufgesucht. Am Fuß der Kuppe der Basaltsteinbruch. Die meist fünfseitigen Säulen liegen horizontal und strahlen von einem gemeinschaftlichen Mittelpunkt aus.

Wir gehen nun zum Waldrande hinab und an diesem, den blau-weißen Marken nach, bis zur Straße. Auf dieser nach rechts, den rot-gelben Marken folgend nach Schmalzgrube.

Dorf mit 280 Einwohnern, am Zusammenfluß der Preßnitz und des Schwarzwassers. 575 m hoch gelegen. Vielbesuchte Sommerfrische am Beginn des Kriegwaldes, der sich bis Jöhstadt hinzieht und seinen Namen von einem für Sachsen unglücklichen Gefecht aus der Hussitenzeit herleitet. Der Ort besaß früher Silberbergbau und Eisenwerk, auch Kalköfen.

Von der Haltestelle auf dem Fußwege im Schwarzwassertal aufwärts, den rot-gelben Marken nach, oder von der Lorenzmühle über die Preßnitzbrücke und die Jöhstädter Straße aufwärts. Sie führt durch den Kriegwald und bietet hübsche Blicke in das Schwarzwassertal. Nach ½ Stunde vereinigen sich beide Wege bei der Hainmühle. Die Straße bringt uns nach Schlössel, einem Ortsteil von Jöhstadt. Wir gehen über die Bahn, die Schlösselstraße weiter zur Stadt. Durch die Kirchstraße rechts zum Markt von Jöhstadt.

Hübsche Gebirgsstadt, 783 m hoch gelegen, mit 2300 Einwohnern. Industrie: Posamenten- und Spitzenfabrikation, Schatullen, Spritzen, künstliche Blumen. Vielbesuchte Sommerfrische.

Jöhstadt ist 1655 zur Stadt erhoben worden und gehört zu den Städten, die ihren Namen der heiligen Familie verdanken. (Marienberg, Annaberg, St. Joachimsthal). Auf dem Markte eine alte Postsäule aus dem Jahre 1730 mit dem kurfürstlich sächsischen und dem polnischen Wappen. Geburtsort des Kirchenliederdichters Joh. Andr. Cramer.

Nun wandern wir vom oberen Ende des Marktes die Weiperter Straße (links) hinaus. Links der prächtige Haßberg, geradeaus der Preßnitzer Spitzberg. Die Straße geht nach rechts. Die Höhen des Erzgebirgskammes werden sichtbar. Wir überschreiten die Straßenhöhe (812 m) und gelangen durch schönen Wald zum Weißen Hirsch, einem einsam gelegenen Gasthause, auch Sommerfrische. Auf der Straße noch einige Schritte weiter, dann geht rechts ein gelb-rot bezeichneter Weg ins Konduppelbachtal ab. Wir berühren den Zigeunerfelsen und wandern dann im engen Waldtale zur Oberförsterei und zum Dorf Königswalde.

Malerisch im Pöhlatale am Fuße des Pöhlberges inmitten grüner Gärten gelegen. 702 m hoch. 2900 Einwohner.

Durch das Dorf bis zur Kirche, dann die Straße nach links. Bei Müllers Restauration den sogenannten Marktsteig rechts ab, bei Kilometerstein 2,3. Nach 2 Minuten Wegteilung: links weiter durch ein Gut. Der Weg steigt fortwährend an. Sehr aussichtsreich. Links am Wege der Galgenbergturm.

693 m hoch. Sehr hübsche Rundsicht.