Dann über die Geleise der Industriebahn Annaberg–Königswalde. Endlich auf den Köselitzplatz. Dann durch die Große Kirchgasse auf den Markt der alten Bergstadt Annaberg.
Über Annaberg Ausführliches unter Wandervorschlag 23. Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.
20. Ins Assigbachtal und zur Ruine Hassenstein.
Eine herrliche Fahrt ins Böhmerland zu zwei Glanzpunkten des ganzen Gebirges. Der Ausflug ist von Chemnitz aus bequem zu unternehmen, wenn man am Vorabend in Reitzenhain eintrifft und am zeitigen Morgen die Wanderung beginnt. Wer mehrere Tage anwendet, kann den ersten Tag ausfüllen wie unter [19 f] oder [18] (2. Tag) beschrieben.
Reitzenhain – Assigbachtal – 3. Grundmühle (3 Std.) – Tschoschl – Krima-Neudorf (1 Std.) – Platz – Ruine Hassenstein (2 Std.) – Sonnenberg (¾ Std.) – Bahnhof (½ Std.).
Wanderzeit: 7¼ Std.
Ausgangspunkt: Reitzenhain, Linie Chemnitz–Reitzenhain.
Unser Weg ist rot-weiß bezeichnet. Die Straße nach Böhmisch-Reitzenhain aufwärts. Am Malzhaus vorüber. Nach dem letzten Hause eine Brücke. Wegweiser. Wir gehen links in den Wald. Über Hochmoorfläche. Nach einstündiger Wanderung überschreiten wir die Bahnlinie Reitzenhain–Komotau. Nun links den Waldweg hinab. Nach wenigen Minuten den Fußweg scharf rechts hinab ins Tal zu einem düstern, geheimnisvollen Moorteich. Wir gehen am Teiche entlang, dann rechts den Fußweg hinunter, in 20 Minuten zum Grunde des Assigbaches. Auf Stufen geht es hinab zur Hölle, einer Felsschlucht mit Brücke über den schäumenden Assigbach. Ein prächtiges Talstück. Nun in einer Viertelstunde hinab zur neuen Talstraße, die dem Assigbachtale viel vom Zauber seiner Unberührtheit genommen hat. An der Straße die Wasserleitung, die das Wasser des Assigbaches zur Komotauer Talsperre im Gröllbachtal führt. Immer im Waldtal abwärts zur 3. Grundmühle, einer Schneidemühle mit einfachem Schankbetrieb. Hier geht der Gröllbach in den Assigbach, die Talsperre im Tale desselben liegt 20 Meter oberhalb der Mündung. Nun rechts den Weg ab, der im Tale des Krima-Baches aufwärts führt. Er ist rot-weiß markiert. Bei der Wegteilung rechts den blau-weißen Marken folgen. (Links geht es nach Dorf Krima, unser Ziel ist jedoch die Haltestelle!) Wir gelangen nach Tschoschl. Nun den rot-weißen Marken nach über die Tschoschl-Mühle nach Station Krima-Neudorf. Nun den blau-weißen Marken folgen zum Zollhaus. Links weiter, immer den blau-weißen Marken nach. Wir gelangen nach Hohentann und dann nach Platz, dem kleinsten Städtchen Böhmens (340 Einwohner). Von hier in 10 Minuten zur Ruine Hassenstein.