Es bliebe nur noch übrig, eines Brauches zu gedenken, der in Sachsen jetzt allgemein üblich ist, nämlich des Schmückens der Gräber am Johannistage. Dr. Eugen Mogk glaubt, daß diese Sitte aus Freimaurerkreisen herrühre und zuerst in Leipzig aufgetreten sei. Wie dem auch sei, es liegt viel Sinn in dem Brauche, zu der Zeit, da die Natur in voller Blüte, frischer Schönheit und Saftfülle prangt, derer zu gedenken, die sich dieser Wonnen nicht mehr zu erfreuen vermögen.
Inhalts-Verzeichnis.
| Seite | |
| Dr Kanaritzvugel | [5] |
| De Bähmische | [9] |
| Dr letzte Haller | [14] |
| De umusikalische Ratt | [20] |
| 's Ruprichschloß | [23] |
| Dr verurachte Kermeßkuchen | [26] |
| Harbest | [31] |
| Die garschting neue Tänz | [40] |
| Dr salige Goldfisch | [42] |
| E Entschädiging | [43] |
| Von Fichtendorfer Tutengraber | [44] |
| Dr Trinkspruch | [46] |
| 's Pfandgungel | [47] |
| Verschiedens Mooß | [51] |
| Dr änzige Gung | [52] |
| Johanniszauber im Erzgebirge | [56] |
Gedruckt bei Hesse & Kaufmann in Chemnitz im Juni 1922.
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