Kannst Du, Mensch, Deinen Gott noch lieben?
Ich nahm Dir die Luft, ich nahm Dir das Brot, ich warf dichte Schatten über Dich.
Du ertrugst Deinen Gott. Und Du wurdest immer schöner. Dein Herz weitete sich.
Es pochte ängstlich und ich ließ es wachsen.
Die Menschenärzte sahen es und überließen Dich mir, nachdem sie die Köpfe geschüttelt hatten.
Und Du wurdest noch schöner.
Deine Stimme wurde Samt und Deine Augen. Sie taten wie ein Wald, und andere mußten schweigen, als seien sie unter Tannen.
Ich aber sandte Dir ein Mädchen.
Und Du wurdest erfüllt von meiner Abgesandten.
Wie sie Dich erfüllte, wuchs Dein Herz. Sie selbst aber blieb fern und ihre Augen suchten die Deinen nicht.