Und Ihr praßt und Ihr hungert. Zu diesem Allem schweigt Gott.
Gott nenne ich EUCH, da Ihr mich entsetzt. Unermeßlich seid Ihr, und auch darum nenne ich Euch Gott: Unermeßlich ist Eure Menge.
Ihr seid zu groß, um meiner zu gedenken. Zu erfüllt seid Ihr.
So erfüllt, daß es aus Euch quillt.
Was aus Euch dringt, kenne ich nicht mehr, aber fruchtbarer scheint Ihr mir als Wiesen an Wurzeln, als Meere an Muscheln, als Wolken an Tropfen.
Sprache nennt Ihr, was aus Euch quillt, Werke, was Eure Hände verläßt, Weg, was Eure Fußtapfen verdrängten.
Ich aber nenne Euch untätig und redesüchtig.
Ward ich Euch Kreatur? Und seid Ihr Gott? Bin ich erblindet?
Um ein Nichts seid Ihr in ein Meer von Angst versetzt.
Was zeigt Ihr nicht wie die Pferde, Eine Linie, Ein Verhalten, essend, gehend, horchend, Eine durchgehende Windung ohne Unterbrechen?