Ich nenne Euch Gott, weil Ihr unermeßlich seid in Eurer Menge.

Du aber, göttlich geliebter Mensch, meines Herzens, sollst den Hauch meiner Liebe spüren.

Mir sind Deine täglichen Wege vertraut. Ich kenne Deine Müdigkeit, auch Deine Mutlosigkeit, die Dich stumm werden ließ.

Nun sollst Du nicht nur sprechen, ich will Dich singen lehren.

Nun sollen geöffnet werden für Dich die Jahreszeiten, die Halme mit ihren Knospen, die friedlichen Augen der Tiere, alle Pfeifen meiner Orgel, alle Felsen, woraus Quellen springen.

Nun sollen auch geöffnet werden die Hände eines zweiten Menschen.

Vereint wollen wir zu Dir beten, der Zweite und ich, Dein Gott.

Vereint wollen wir Dich in Glück betten.

Und nie sollst Du wissen, ob Dein Gott gesprochen oder Dein zweiter Mensch.

Und Du sollst an uns glauben ohne Furcht.