Du griffst nach meinen Sonnenstrahlen, die ich brach zu Deinem Spielzeug. Ich begrüße die tausend Farben in Dir, wenn ich Dich trinke.
Du hast mit deinen kleinen Händen meine Erde gehalten und ihre Formen gefühlt. Und zu mir sprachst Du in dieser Sprache.
Ich fühle Deine Hände, wenn ich Dich trinke.
Vielmals vielfach gibst Du mir in Liebkosung meine Liebe wieder. Dich liebst Du nicht. Spielst nicht mit Dir. Lebst nicht für Dich. Du bist ein anderer als Du selbst.
Aber keiner soll Dich für einen andern halten. Ich will Dich mit meiner Liebe zeichnen. Alle sollen an Dich glauben. So will es meine Liebe.
Du bist still und demütig. Und doch ist Dein Stolz weiß und hart wie meine Schneegebirge.
Du senkst die Augen und glaubst nicht ihrem Leuchten. Ich aber baue darauf einen Tempel. Kein Stern verzehrt blauere Funken als Deines Herzens Herd mir zum Genusse sendet.
II
Du mein höchstes, geliebtestes Werk. Ich danke Dir, daß Du mit Deinem Schöpfer geduldig bist.
Ich könnte vor Dich treten und mich Dir zeigen.