O die Henne! gack, gack, Ei, Ei, Henne entgackerte Ei, das Hanne die Magd aus Korb gerade jetzt verlor, nicht wissend, daß es Jörgs Gehirn. Ei getschte auf Asfalt, entbrach sich zur Dotter, mischte sich schleimig mit Dreck und verging.)
. . . . . . . . . . . . . . . Wind pfiff und Jörg lag am Pflaster zerbrochenen Kopfs und Genicks.
NB. — Für sentimentale, damit alles auch ein Ende habende Leute mit seufzend ergriffnen Kinoseelen sei noch der gediegen gute und nicht unbedeutende Schluß erwähnt, damit es halbwegs nach dispositionaler Erzählung stinke:
Wachmann wackelte zur Unglücksstelle, riß dem Toten die Messingnummer von Brust, glotzte darauf: Nr. 96. Herbeigelaufner Polier sah im Arbeitsbuch der Baufirma nach unter besagter Nummer, fand dort den Namen: Jörg Schuh, Stukkatör, Geburtsort unbekannt, heimatlos, Alter zwischen zwanzig und sechstausend Erdlebensjahre, sonstige Merkzeichen: seltsam eingedrückte Schläfen, wie bei altägyptischen Mumien. So. — Bahre ward herbeigebracht, Jörg weggeschafft auf Klinik zur Beschau. Der Professor sprach: Bitte, nicht lachen meine Herren und Damen! Es krallt nieder eine Variation von Büchners „Wozzek“: Ein guter Tod, ein echter Tod, ein schöner Tod, so schön, als man ihn nur verlangen kann. Wir haben schon lange keinen so schönen gehabt — — — ein ausgezeichneter Fall! Ich bitte wie deutlich meine Hörer und noch mehr Hörerinnen, wie deutlich: Hirn ist strahlenförmig der Schädelkapsel entspritzt und hängt gallert traubenhaft, doldig als schöner Kranz um Kopfperiferie. Ein schöner Fall, ein fei — — —
Nun kommt der Strich. Furchtbar schräg und plötzlich, der Strich. Erst einer quer
, dann einer lang
, gibt zusammen o schwinget ihr Rauchfässer ein